Personen der LGT*IQ+ Community haben besondere Bedürfnisse, die in der Psychotherapie mit einbezogen werden müssen. In unseren scheinbar offenen Gesellschaft werden viele Diskriminierungserfahrungen gemacht, die zunächst nicht einmal den betroffenen Menschen selbst bewusst sind, die aber das Leben und die Beziehungen mit sich und mit anderen erschweren.
Die psychischen Herausforderungen und Überforderungen führen zu seelischen Verletzungen, die eine therapeutische Begleitung nahelegen. Auch der Bereich der Sexualität ist davon betroffen. Manche LGBT*IQ+ Menschen haben keinen guten Bezug zu ihrer Sexualität und ihren sexuellen Möglichkeiten. Sie haben wenig Kenntnisse über ihren Körper und ihre Sexualität. Sie haben eingeschränkte sexuellen Ausdrucks und Interaktionsmöglichkeiten. Ihr Selbst- und Grundwert ist verletzt. In der Einzel- und Gruppentherapie versuche ich gemeinsam mit ihnen ihren Handlungs- und emotional-sinnlichen Erlebensraum zu vergrößern. Dabei arbeite ich mit Einzelpersonen und mit Paaren.
Inter- und Trans*personen suchen oft Begleitung (das Wort Therapie kommt aus dem Griechischen und bedeutet Heilen und Begleiten) auf ihrem Weg in ein gutes Leben, was immer das auch gerade für sie bedeutet. Gute und informierte Entscheidungen zu ermöglichen und sie ihn ihrer Transition in ihrem eigenen Tempo und nach ihren Möglichkeiten respektvoll zu unterstützen, sehe ich als meine Aufgabe. Dabei werde ich von meinen Supervisor*innen und Kolleg*innen unterstützt und stehe in einem ständigen Fortbildungsprozess.
